„Ergänzung des Nahverkehrsplans stärkt den ÖPNV in Duisburg“

Herbert Mettler, Fraktionsvorsitzender

Herbert Mettler, Fraktionsvorsitzender

Die SPD- und die CDU-Fraktion befürworten sehr, dass der neue Nahverkehrsplan nach der fachlichen und finanziellen Prüfung der Vorschläge aus der Bürgerschaft und der Politik nun um wichtige Maßnahmen ergänzt werden soll.

„Damit können noch mal deutliche Verbesserungen für die ÖPNV-Nutzer erreicht werden. Gleichzeitig bleibt das Nahverkehrskonzept in einem realistischen und für die Stadt finanzierbaren Rahmen. Im Einzelnen gibt es sowohl stadtweit, als auch stadtübergreifend Optimierungen“, betont SPD-Fraktionsvorsitzender Herbert Mettler. „Sicherlich wären noch weitere Angebotsergänzungen wünschenswert gewesen, aber die jetzt gefundene Lösung, stellt einen guten Kompromiss dar, der den ausgeglichenen Haushalt in unserer Kommune nicht gefährdet und dennoch die Wünsche der Fahrgäste nicht zu kurz kommen lässt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Enzweiler.

Die Linie SB 40, die den Bezirk Walsum mit dem Duisburger Hauptbahnhof verbindet, wird in den Hauptverkehrszeiten auf einen 30-Minuten-Takt ausgeweitet. Außerdem wird sie zukünftig samstags im 60-Minuten-Takt von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr verkehren. „Damit ist der Bezirk Walsum noch besser an die Stadtmitte und den überregionalen Verkehr angebunden“, sagt Mettler.

Mit der Änderung der geplanten Linie Mitte 1 wird es auch weiterhin eine Verbindung zwischen den Stadtteilen Wedau und Wanheimerort geben. Wanheimerort und der Sportpark Duisburg werden ebenfalls direkt an die Innenstadt angebunden. Das Sana Klinikum und die Haltestellen von S-Bahn und U79-Stadtbahn bleiben schnell und einfach erreichbar. „Mit der Stadt Mülheim soll es zudem neue Gespräche über den Nachtexpress 9 geben. Duisburg steht dabei zu seiner Verantwortung. Hier ist jetzt ein Entgegenkommen der Nachbarstadt gefragt“, erklärt Mettler.

Der Linienweg der Linie Süd 1 soll in einem 60-Minuten-Takt bis Krefeld-Uerdingen verlängert und zwei Haltepunkte in Ehingen in den Linienweg integriert werden. „Das kommt sowohl Pendlern zwischen Duisburg und Krefeld, als auch dem Stadtteil Ehingen zugute“, hebt Thomas Susen, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion vor. Auch ist er erleichtert, dass die sogenannte Ehinger Schleife erhalten bleibt: „Gerade für ältere Menschen und Schulkinder ist dieser Linienabschnitt von besonderer Bedeutung, da sie ansonsten vom Duisburger Nahverkehr abgehängt gewesen wären.“

Insgesamt werden mit den Ergänzungen gegenüber den ursprünglichen Planungen gut 1,1 Million Euro jährlich mehr investiert.

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